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Protokoll vom Bürgergespräch

Im Rahmen des Flohmarktes hat ein Bürgergespräche statt gefunden, in dem Vertreter der Stadt zur Diskussion eingeladen haben. Hier können Sie das Protokoll der Veranstaltung lesen.

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altTeilnehmer:
Frau Brigitte Müller – Stadtjugendamt, regionale Kinder- und Jugendhilfeplanung
Herr Alexander Wunschmann – Sozialreferat, raumbezogene Sozialplanung
Frau Friederike Goschenhofer von RegSAM, dem Verein  für die Regionalisierung sozialer Arbeit.
16 interessierte BürgerInnen, darunter 3 Mitglieder des Bezirksausschusses

Datum:    09.10.2010, 14 bis 15 Uhr

Ort:         Kindertagesstätte Kinderschutz e.V., Lilly -Reich Strasse

1. Fragerunde über Wünsche und Kritik der anwesenden BewohnerInnen.
Alle Vorschläge, die nicht den zukünftigen Nachbarschaftstreff betrafen, werden an die Mitglieder des Bezirksausschusses weitergegeben. Es handelte sich hauptsächlich um die Forderung nach mehr Verkehrssicherheit für Kinder im Wohngebiet, sowie um Kritik an wilden Müllhalden auf städtischen Grundstücken, dem Fehlen von Papierkörben und Klagen über rücksichtslose Hundebesitzer.

2. Vorstellung der Planungen von Seiten der Sozialbehörden für einen Nachbarschaftstreff der BewohnerInnen der Parkstadt Schwabing
Bei der Bebauung der ehemaligen Funkkaserne nördlich der Domagkstraße ist ein „Haus für Familie, Kinder und Jugendliche“ mit EG, 1. und 2. Stock fest eingeplant. Die Nutzfläche wird ca. 400 bis 500 qm betragen und der Hauptschwerpunkt wird auf der Jugendarbeit liegen. Dieser Treffpunkt wird von beiden Siedlungsgebieten genutzt werden.

altAußerdem soll in einem neu zu errichtenden Wohngebäude auf dem Gebiet des jetzigen Gartenbaureferats das Erdgeschoss bereichsübergreifend für einen Nachbarschaftstreffpunkt genutzt werden. Es ist vorgesehen, diese Nutzung gleich in der Ausschreibung festzulegen. Vorgesehen ist eine Fläche von ca. 200 qm für ältere Kinder und Jugendliche (ca. 8 bis 16 Jahre) und einen weiteren Bereich ähnlicher Größe als allgemeinen Bewohnertreff und für Familien mit kleineren Kindern zu nutzen.
Es wird vermutlich eine Vollzeitkraft mit sozialpädagogischer Ausbildung für den Kinder- und Jugendbereich und eine Teilzeitkraft für den Nachbarschaftstreff zur Verfügung stehen.
Der Treffpunkt  soll auch von den AnwohnerInnen selbst mit Leben gefüllt werden und zum Teil selbst verwaltet werden. Das bedeutet, dass die diversen Räume sozial engagierten Gruppen, Initiativen, Veranstaltungen aus der direkten Nachbarschaft zur Verfügung stehen.

3. Die anwesenden BürgerInnen konnten nun Vorschläge zur zukünftigen Verwendung der Räumlichkeiten machen.
Hier wurden u. a. genannt:
Bibliotheksraum, Chor, Nachhilfe, Café (auch abends und sonntags geöffnet), Räume für Spiel und Bewegung, Multimedia, Ausrüstung für Präsentationen, Partyraum, Werkstadt/Bastelraum, Anlaufpunkt für Beratung zu sozialen Fragen, Angebote für Kinder auch in den Ferienzeiten, Deutschkurse …..

Diese Vorschläge sollten der Eruierung des Bedarfs und der Planung der zukünftigen Ausstattung dienen, was davon finanziert und umgesetzt werden kann, ist noch nicht klar.